»Schwingen trotz Miniskus-Schaden«

Journalistenmeinung L. Iwan, Zeitschrift Vital

»Ich hätte das Hopsen auf einem Springtuch nicht als optimalen Sport für Bandscheibenpatienten eingeordnet. Jetzt lese ich im Internet von zwei Mini-Trampolinen, die extrem rückenschonend sein sollen – ausgezeichnet von der ‘Aktion Gesunder Rücken’ (AGR), einem Spezialistengremium. Das Gerät meiner Wahl heißt Medi-Swing, ist blau bespannt, 112 Zentimeter im Durchmesser und passt ins Schlafzimmer. Ich neige zu Kniebeschwerden und starte deshalb auch lieber vorsichtig: anfangs nur wenige Minuten zum Wachwerden.



Den wichtigsten Trick, wie selbst Arthrose-Patienten das Training schaffen, verrät die beiliegende DVD: nicht hoch springen, nur schwingen! Wie das geht, demonstriert ein netter Physiotherapeut. 

 

Langsamer Start hin, Profi-Tipps her – ich hätte geschworen, dass sich mein Knie bald meldet. Wie immer nach dem Tanzen oder Wandern. Aber: Fehlanzeige! Als hätte ich gar keinen Miniskus-Schaden. Es liegt wohl wirklich daran, dass das Medi-Swing besonders weich ist. Die Matte federt auf hochelastischen Gummibändern, ich sinke tief ein. So werde ich sanfter abgebremst. Auch für über 50-Jährige, die unter Kreislaufproblemen oder Übergewicht leiden, ist das Medi-Swing deshalb unbedenklich. Schlechte Geräte federn dagegen hart – man hat also kürzere Bremswege und muss Belastungsspitzen für Gelenke und Bandscheiben aushalten wie beim Joggen.



Fazit: Das Medi-Swing eignet sich für jedes Alter, auch bei eingeschränkter Beweglichkeit.«

 

Zeitschrift Vital

Schließen X

Ihre Nachricht an bellicon

* = Pflichtfeld