Die Multiple Sklerose (MS) ist laut Wikipedia eine chronisch-entzündliche Erkrankung des zentralen Nervensystems (ZNS), deren Ursache trotz großer Forschungsanstrengungen noch nicht geklärt ist. Sie ist neben der Epilepsie eine der häufigsten neurologischen Erkrankungen im jungen Erwachsenenalter. Ungefähr zwei Drittel der Patienten, die MS haben, spüren die ersten Symptome zwischen dem 20. und 40. Lebensjahr. Manchmal wird die Diagnose erst gestellt, wenn eine Person in den 40er, sogar 50er Jahren ist. In solchen Fällen zeigt sich oft bei eingehender Betrachtung der medizinischen Geschichte des Patienten, dass Symptome schon früher aufgetreten waren, dass sie aber nicht von Dauer oder schwerwiegend genug waren, um genügend beachtet worden zu sein bzw. eine Behandlung bzw. eine Diagnose zu rechtfertigen. In den übrigen Fällen kann der Ausbruch vor dem 20. oder nach dem 40. Lebensjahr vorkommen. Auch im Kindes- und Jugendalter kann MS schon auftreten.
Die Erkrankung ist nicht heilbar, der Verlauf kann durch verschiedene Maßnahmen jedoch günstig beeinflusst werden. Entgegen der landläufigen Meinung führt die Multiple Sklerose nicht zwangsläufig zu schweren Behinderungen. Auch viele Jahre nach Beginn der Erkrankung bleibt die Mehrzahl der Patienten noch gehfähig. Multiple Sklerose ist jedoch nicht heilbar. Ziel aller therapeutischen Maßnahmen ist es, die Unabhängigkeit des Patienten im Alltag zu erhalten und die beste erreichbare Lebensqualität zu gewährleisten.
Berichten in der »Zeitschrift aktiv«, dem offiziellen Organ des DMSG (Deutsche Multiple Sklerose Gesellschaft e.V.) zufolge schränkt die Diagnose MS sportliche Aktivitäten nicht grundsätzlich ein, MS und Sport treiben passe nicht nur sehr gut zueinander, sondern bringe auch große therapeutische Effekte. Dadurch, dass die Diagnose immer früher gestellt werden könne, gäbe es auch immer mehr Patienten, die trotz der Diagnose MS keine oder kaum behindernde Symptome aufweisen würden.
Fazit:
Auch Kundenberichten zufolge ist das Training auf einem bellicon hochwirksam, wenn es darum geht, nach einem typischen MS-Schub die Gleichgewichtsstörungen zu lindern. Schon nach wenigen Tagen verspürte eine Patientin eine deutliche Verbesserung. Durch das weiche Schwingen wird die Koordination, der Rhythmus geschult und die Bewegung könnte sich positiv gegen Spastizität auswirken.