Weniger sitzen - mehr leben

Rebecca Müller 01.09.2021
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Siebeneinhalb Stunden sitzen Erwachsene durchschnittlich an einem normalen Werktag. Gerade die neuen Homeoffice-Bestimmungen fesseln viele noch länger und intensiver an den Schreibtisch und vor die Bildschirme. Der Weg zur Arbeit, zur Kantine und wieder zurück nach Hause ist nicht mehr notwendig und auch die Mittagspausen werden mit wenig Bewegung und Abwechslung verbracht. Im Alltag wird viel zu viel gesessen: Im Auto, an der Bushaltestelle, beim Essen oder abends auf dem Sofa. Doch der menschliche Körper ist nicht für langes Sitzen gemacht. Die Folgen: Das lange Sitzen, welches häufig mit wenig Positionsänderungen einhergeht, sorgt für einen verlangsamten Blutfluss und unser Gehirn wird weniger mit Sauerstoff versorgt. Das steigert das Gesundheitsrisiko und das Risiko für Bluthochruck, Herz- und Gefäßerkrankungen nimmt zu. Die fehlende Bewegung führt zusätzlich durch die Muskelerschlaffung zu Schmerzen, Verspannungen und langfristigen Schäden – vor allem im unteren Rücken und Nackenbereich

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