Das Trampolin trainiert Muskeln, Balance und Gleichgewicht

Prof. Dr. Ingo Froböse auf FOCUS Online 06.12.2016
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Besonders in jungen Jahren ist man sicher schon häufiger Trampolin gesprungen. Doch auch im Alter kann regelmäßiges Springen nicht nur Spaß machen, sondern auch den Bewegungsapparat stärken. Ingo Froböse, Professor an der Sporthochschule Köln, erklärt, was hierbei zu beachten ist.

Der kontinuierliche Wechsel von Belastung und Entlastung fördert die Stärkung von Muskeln, Sehnen, Bänder und der Knochen. Hinzu kommen positive Auswirkungen auf Gleichgewichtssinn, Körperstabilität und Balance. Darüber hinaus kräftigt das Ausbalancieren auf dem Trampolin die Wirbelsäule.

Die fünf besten Übungen auf dem Trampolin

Das Trampolin bietet viele unterschiedliche Trainingsmöglichkeiten, im Folgenden ist ein Beispiel-Ausdauerprogramm dargestellt, dass Sie auch auf dem YouTube-Kanal der AOK finden können:

  1. Laufen auf dem Trampolin: Rollen Sie dabei die Füße sanft vom Vorfuß bis zur Ferse ab, die Knie bleiben leicht gebeugt. Die Arme schwingen seitlich mit, die Hände sind zu lockeren Fäusten geballt.
  2. Kniehebelauf : Ziehen Sie nun beim Laufen die Knie kräftig nach oben. Die Arme arbeiten dynamisch und gegengleich mit.
  3. Anfersen: Ziehen Sie beim Laufen nun die Fersen und unterschenkel nach hinten zum Po.
  4. Hüpfen: aus dem hüftbreiten Stand heraus beidbeinig hochspringen (Beine sind im Sprung gestreckt). Achten Sie auf Ihre Haltung und die Spannung Ihres Bauches. Die Arme baumeln seitlich locker mit.
  5. Hüpfen mit Anhocken: versuchen Sie nun etwas kräftiger ins Sprungtuch zu springen und die Knie bei jedem Sprung etwas anzuhocken (nur so weit wie Sie sich sicher fühlen).


Sehen Sie auch den Originalartikel und das Videotestimonial von Prof.Dr. Ingo Froböse

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