Sanftes Schwingen zur körperlichen Balance

Co'med 12/2007, Seite 55 01.12.2007
CO MED

Seilgefederte, hochelastische Trampoline, auch Soft- oder weiche Trampoline genannt, lösen neuerdings spiralgefederte Rebounder ab. Man sagt ihnen den höchsten Spaßfaktor nach, damit ist auch die größte Therapietreue gewährleistet.

Hochelastische Trampoline sind rund, aber im Unterschied zu Metallfedertrampolinen bis zu 40 cm hoch. Die Matteneindringtiefe liegt bei bis zu 40 cm, was einen sehr sanften und langen Bremsweg ermöglicht. Dadurch entsteht ein spontaner Entspannungsreflex. Die spontane Freude, die von diesem bei den Anwendern ausgelöst wird, ist mithin geeignet, Sportmuffel in aktive Bewegung zu versetzen. Gelenke und Bandscheiben erfahren durch die sanfte Abfederung nur geringe Belastung.

Daraus ergibt sich ein breites Spektrum an Anwendungsmöglichkeiten zum gesundheitlichen Nutzen. Das hochelastische Trampolin ist besonders für die gängigen Zivilisationskrankheiten geeignet und wird auf Grund seiner Beliebtheit am häufigsten benutzt.

Drei Besonderheiten zeichnen dieses neue Trainingsgerät aus:

  • Durch die unwillkürliche An- und Entspannung der Muskulatur wird praktisch jede einzelne Körperzelle aktiviert und damit eine bemerkenswert hohe Stoffwechselaktivität ausgelöst.
  • Australische Wissenschaftler fanden heraus, dass das exzentrische Training auf dem Trampolin nicht nur hochwirksam, sondern auch äußerst ökonomisch ist.
  • Ganz wichtig: Es ist praktisch unmöglich, sich zu überanstrengen. Fünf, zehn, fünfzehn, höchstens zwanzig Minuten tägliches Schwingen reichen bei Weitem zur dauerhaften Konditionierung und zum Aufbau der Gesundheit aus.

Einer Vielzahl von Berichten zufolge ließen sich bereits positive gesundheitliche Effekte in einem weitgefächerten Krankheitsfeld beobachten. Dazu gehören u.a. die Anregung des Herz-Kreislauf-Systems, Bandscheibenregeneration, Verhinderung von Arthrose, Immunstabilisierung, Stärkung der Bindegewebe (Krampfaderbekämpfung), Erhöhung der Gelenkbeweglichkeit, Verbesserung der Sehfähigkeit, Rückgang des Tinnitus, Senkung des Bluthochdrucks, Stabilisierung des Gleichgewichts, Förderung der Verdauung, Muskelzuwachs, Leistungssteigerung des Gehirns, Reduktion von Venenentzündungen, psychoregenerative Stabilisierung und auch die Mukoviszidose.

Weich ist mehr als hart

Durchgeführte Untersuchungen über den Wirkungsgrad von Minitramps ergaben, dass das Trampolintraining für den Übenden umso anstrengender ist, je härter diese gespannt sind, d.h. je schwächer die Schwingungsamplitude ist. Damit steigt auch die Belastung für das Herz-Kreislauf-System.
Umgekehrt wurde aufgezeigt, dass bei der Zunahme der Schwingungsdauer (Verlängerung der Schwingungsamplitude) die körperliche Anstrengung abnimmt. Die gesundheitlichen Wirkungen nehmen ganzheitlich betrachtet zu. Insgesamt ermöglichen weich gefederte Trampoline eine wesentlich größere Stoffwechselleistung, schonen die Gelenke und Bandscheiben, fördern die Muskulatur und tragen zur Entspannung bei. Spiralgefederte Minitramps eignen sich im Unterschied eher zur sportlichen Betätigung.

Die Atmung profitiert

Besonders die Atmung erhält durch das Softtrampolin eine wirkungsvolle Unterstützung. Durch den entspannenden Reflex das Auf- und Abschwingens wird die Bauchatmung stimuliert und die Schultern wippen mühelos mit. So können die Lungenspitzen besser beatmet und entlüftet werden. Zudem wird die unterstützende Muskulatur angeregt, die für das Atmen und Entschleimen der Lunge zuständig ist, was sich bei der Mukoviszidose auszahlt.
Erwähnung mag an dieser Stelle der Bericht eines an Mukoviszidose erkrankten Pater Ernesto Sievers aus Kampala/Uganda finden. In einem persönlichen Brief gab er seinem Dank über die „saubere Arbeit“ der Geräte Ausdruck: „Mit Freuden darf ich berichten, dass sich – dank treuer Benutzung meiner zwei hochelastischen Trampoline – mein Gesundheitszustand sehr verbessert hat.“

Hochelastische Trampolins wie das bellicon® bringen das ganze System Mensch in Bewegung. Keine Körperzelle kann sich dem Reflex der rhythmischen An- und Entspannung entziehen. Davon profitieren die Selbstregulationskräfte. Aus diesem Grund ist das Training sehr empfehlenswert. Es erfüllt den Körper, während der Geist seine Freude hat. Spielerisch harmonisiert sich der gesamte Mensch.

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