Hochelastisch von wolkenweich bis sportlich stramm 

Ein großer Sprung für die Trampolintechnik

Damit Sie die Vorteile Ihres bellicon® optimal ausschöpfen können, haben wir für jede Gewichtsklasse und jedes Trainingsziel optimale Seilringe mit dem jeweils besten Verhältnis zwischen Spannung und Elastizität entwickelt. Das Körpergewicht und die Ausrichtung des geplanten Trainings spielen bei der Wahl der richtigen Seilringstärke die entscheidende Rolle. Anhand der Tabelle im folgenden Block können Sie diese ganz leicht ermitteln.  Eines ist allen unseren angebotenen Gummiseilringen aber gemeinsam:  Die bellicon-typische, harmonische Schwingung und unerreichte Dehnbarkeit.

Oft versucht und nie erreicht: Auch wenn von anderen Trampolinherstellern immer wieder behauptet wird, dass auch deren Trampolin-Federung individuell verstellbar sei, so stellen diese Bespannungsmöglichkeiten maximal die Veränderung einer bellicon® Seilringstärke zur nächsten dar. Einzig das bellicon® bietet fünf  unterschiedliche Gummiseil-Stärken mit einer so großen Bandbreite, welche die optimale Nutzung über verschiedene Gewichtsklassen, Trainingsarten und medizinische Anwendungsgebiete mit einem einzigen Gerät erst ermöglichen. Die Seilringe können natürlich auch nachträglich kinderleicht gewechselt werden, sodass Ihr bellicon® sich jederzeit einfach an eventuell geänderte Trainingsanforderungen anpassen lässt.

Wenn wir von Seilringstärken sprechen, ist damit übrigens immer die Elastizität – sprich Weichheit – der Gummiseile gemeint und nicht etwa eine unterschiedlich lange Haltbarkeit der Seilringe. 


Lieber Pink statt Silber? Alle Seilringstärken bekommen Sie in sämtlichen Farben!

Bei der Farbe der Seilringe haben Sie die freie Auswahl aus sechs schicken Farben, jede davon ist jeweils in den fünf unterschiedlichen Elastizitäten erhältlich. So bekommen Sie immer ein Minitrampolin nach Ihrem persönlichen Maß und Geschmack. An der Farbe der kleinen Metallverschluss-Klammern (silbern, blau, gelb, rot, grün), mit denen die Gummiseile zu einem Ring verbunden sind, erkennen Sie übrigens ganz einfach die jeweilige Seilringstärke. 

Abbildung der aktuellen Farben: orange, neongrün, pink, blau, schwarz, silber

Welche Seilringstärke passt zu mir?

Eine Tabelle mit der Zuordnung der Seilringstärke nach Körpergewicht und Trainingsart / Trainingsintensität

Mithilfe dieser Tabelle können Sie in wenigen Augenblicken ganz leicht Ihre ideale Seilringstärke ermitteln.

Zuerst entscheiden Sie sich für die Art des Trainings:

  • Möchten Sie die «optimale Stärke» nutzen und die maximal sanfte Schwingung des bellicon® erfahren? (Spalte «Health Bounce»)
  • Beabsichtigen Sie eher ein etwas intensiveres Training, vergleichbar mit Jogging? (Spalte «Intensiveres Training»)
  • Oder suchen Sie ein sehr anspruchsvolles Power Training, vergleichbar mit Aerobic, das bis an Ihre Leistungsgrenzen geht? (Spalte «Power Training»)

Anschließend suchen Sie in der ersten Spalte der Tabelle ganz links nach der Zeile mit der zu Ihnen passenden Gewichtsklasse und schon haben Sie ihre persönliche Seilringstärke bestimmt.

Keine Angst: Sollten Sie nach dem Kauf feststellen, dass Sie sich doch für zu weiche oder zu starke Gummiseile entschieden haben, so können diese einfach an Ihrem bellicon® umgetauscht werden.

Wie Sie die optimale Seilringstärke für mehrere Nutzer bestimmen, mehr über die drei unterschiedlichen Trainingsintensitäten und Hinweise zu bestimmten Einsatzgebieten, sowie Pflegehinweise zu den Gummiseilringen finden Sie in den folgenden Abschnitten auf dieser Seite.

Was ist, wenn mehrere Personen das bellicon® nutzen?

„Ich wiege 59 kg, mein Mann wiegt 85 kg, welche Seilringstärke sollen wir nehmen?“

Fragen wie diese erhalten wir regelmäßig. Ermitteln Sie in solchen Fällen zunächst für beide Nutzer die optimale Seilringstärke. Je nach Ergebnis gibt es unterschiedliche Empfehlungen zur Auswahl:

  • Sie kommen für beide (oder mehr) Personen zum selben Ergebnis? Prima, das ist der Optimalfall.
  • Der Unterschied für die Nutzer beträgt eine Stufe? Dann sollten Sie sich für die stärkere Variante entscheiden. Denn während leichtere Menschen auch von etwas stärkeren Seilringen noch sehr profitieren, sollte niemand bis zum Boden durchschwingen. (Beispiel: mittel + stark -> starke Seilringe)
  • Sie kommen auf einen Unterschied von zwei Stufen? Dann stellt die Seilringstärke in der Mitte der beiden ermittelten Stufen den besten Kompromiss für alle Nutzer dar. Die schwerste Person kann dann allerdings nicht ganz so intensiv schwingen oder hüpfen. (Beispiel: weich + stark -> mittlere Seilringe)
  • Wenn sich ein Unterschied von drei oder mehr Stufen ergibt, raten wir von einer gemeinsamen Nutzung des bellicon® ab. Machen sie keine Kompromisse um jeden Preis. (Beispiel: weich + extra-stark -> kein gemeinsames Gerät empfohlen)

In unserem eingehenden Beispiel (59 kg und 85 kg) ist demnach die empfohlene Stärke bis 90 kg die optimale Seilring-Variante für beide Nutzer.

Mutter und Tocher auf dem bellicon

Welches Training passt zu mir?

Grundsätzlich gilt: Je weicher Sie die Seilringstärke wählen, desto tiefer tauchen Sie nach unten in die Sprungmatte ein und desto länger ist so die Abbremsphase. Daraus resultieren geringere Belastungen für Gelenke und Rücken und ein stärkerer, exzentrischer Muskeltrainings-Effekt (vergleichbar Bergabgehen). Bei stärkeren Seilringen wird die Abbremsphase dagegen kürzer, man springt mehr nach oben von der Matte ab. Der maximale Druck auf die Gelenke nimmt zu und Sie trainieren stärker das Herz-Kreislauf-System (vergleichbar Bergaufgehen). Alle unsere Workouts sind prinzipiell mit allen Seilringstärken ausführbar. Durch die Stärke setzen Sie Ihren ganz persönlichen Trainingsfokus.


«Health Bouncing»

«Health Bouncing» ist die Paradedisziplin des bellicon®. Bei dieser gesundheitsorientierten Trainingsart erfahren Sie die günstigste und größte Schwingamplitude. Dabei schwingen Sie in erster Linie, ohne dass Ihre Füße den Kontakt zur Matte groß verlieren. Diese sanfte Belastung beansprucht den gesamten Muskelapparat und verbessert die Stoffwechselaktivität. Die Balance zwischen den resultierenden positiven, gesundheitlichen Effekten und der körperlichen Belastung ist hier optimal.  

Wenn Sie dieses Training bevorzugen, wählen Sie die passende Seilringstärke bitte aus der Spalte «Health Bounce» der Tabelle weiter oben.


«Intensiveres Training»

Stärkere Seilringe erzeugen eine schnellere Schwingung. Dabei ist Joggen vielleicht nicht die erste Übungsform, an die man in Verbindung mit einem Trampolin denkt. Dennoch ist sie hocheffektiv und dabei im Gegensatz zum Laufen auf „festem Boden“ (oder schlimmer noch: hartem Asphalt) besonders gelenkschonend. „Outdoor-Läufer“ müssen sich erst einmal daran gewöhnen, denn es ist eine etwas andere Form des Joggens, ähnlich etwa dem Laufen am Strand.

Ist dies die Trainingsform, die Sie gerne auf Ihrem bellicon® durchführen möchten, wählen Sie bitte die Seilringstärke aus der Spalte «Intensiveres Training».


«Power Training»

Beim fitnessorientierten Power Training erleben Sie die höchste Schwungfrequenz und tauchen noch weniger tief in die Sprungmatte hinein. Es sind also schnellere, kleinere Schwünge. So können Sie ein besonders intensives Aerobic- und Fitnesstraining auf dem bellicon® durchführen, das besonders Ihr Herz-Kreislauf-System bis an die Grenzen fordert. Daher sollten auch nur körperlich völlig gesunde Personen erwägen, ein solches Training durchzuführen.

Wenn Sie ein anspruchsvolles Jumping-Training machen möchten, wählen Sie die passenden Seilringe bitte aus der Spalte «Power Training».


Weitere Indikationen für die Seilringstärken-Auswahl

Abgesehen von Ihren individuellen Vorlieben beim Training, kann auf Grund bestimmter Beschwerden oder Krankheitsbilder eine andere Seilringstärke, als nach der Art des Trainings oben vorgegeben, für Sie vorteilhafter sein. Welche Spalte der Seilringtabelle wir bei Schonungsbedarf, weniger festem Knochenbau oder Fußfehlstellungen empfehlen, um eine optimale gesundheitliche Wirkung des Trainings auf dem bellicon® zu erreichen, lesen Sie im Folgenden. Bei einer Kombination der unten beschriebenen Probleme, können Sie sich an die Regeln weiter oben, zur Bestimmung der Seilringstärke für mehrere Personen halten.

Wann ist Die Spalte «Health Bouncing» richtig für mich?

 

Rücken- und Gelenkbeschwerden 

Diese Art des Trainings eignet sich besonders bei Beschwerden mit dem Rücken, den Bandscheiben, den Knien oder anderen Gelenken. Wir empfehlen das Health Bouncing auch bei Arthrose oder Lymphödeme in den Beinen sowie sonstige Leiden, die ein besonders schonendes Training erfordern.

Je nach Grad Ihrer Beschwerden empfiehlt sich hier sogar die Verwendung noch weicherer Seilringe (eine Stufen unter der Empfehlung «optimale Stärke»  für Ihr Gewicht) und nur leichtes Schwingen auf dem bellicon®, um den Maximaldruck auf die Gelenke nochmals zu reduzieren.

Wenn Sie unter stärkeren Gelenkproblemen oder chronischen Erkrankungen wie Arthrose oder Arthritis leiden, sollten Sie grundsätzlich mit Ihrem Arzt absprechen, welche Art des Trainings am besten für Sie ist.

Wann ist die Spalte «intensives Training» richtig für mich? 

 

Osteopenie / Osteoporose

Aufgrund seiner nachweislich herausragenden Wirkung auf Aufbau und Erhaltung der Knochendichte gilt Trampolinschwingen als beste Übung bei Osteopenie bzw.  Osteoporose. Eine entscheidende Rolle fällt dabei der Schwerkraft zu: Beim Schwingen wirkt die zwei- bis dreifache g-Kraft auf Körper und Knochen und sorgt dabei für eine verstärkte Versorgung mit Kalzium.

Wenn die Erhöhung der Knochendichte Ihr primäres Trainingsziel ist, sollten Sie die Seilringe immer eine Nummer fester wählen als die «optimale Stärke» beim Health Bouncing, die für Ihr Gewicht empfohlen ist. Der zusätzliche Widerstand erhöht die wirkenden Kräfte auf die Knochen und regt damit den Knochenaufbau stärker an. Gleichzeitig werden die Gelenke durch die Gummiseilringe nicht überlastet.

 

Gleichgewichtsprobleme

Menschen, die Probleme mit dem Gleichgewicht haben, fühlen sich auf einem sehr weichen bellicon® unter Umständen zu unsicher. Eine etwas festere Bespannung erleichtert ihnen die Koordination und erhöht die Standsicherheit. Wenn Sie sich unsicher auf den Beinen fühlen, wählen Sie zum Einstieg in das Training die zu Ihrem Gewicht empfohlenen Seilringe aus der Spalte «Intensiveres Training».

Bei starker Unsicherheit erwerben Sie bitte zusätzlich unsere Haltegriffe, die wir auf der Seite Welches Zubehör passt zu mir? vorstellen.  Wenn Sie regelmäßig auf dem bellicon® trainieren, wird sich Ihre Balance verbessern und Sie können später evtl. auf Haltegriffe verzichten und auf weichere Seilringe umsteigen.

Wann ist die Spalte «POWER Training» richtig für mich? 

 

Abbildung von drei verschiedenen Fußstellungen: Normal, Pronation, Überpronation

Fußfehlstellungen (Knickfuß)

Unsere Füße sind eine geniale Konstruktion: Viele Muskeln und Bänder sorgen gleichzeitig für Dynamik und Stabilität. Dies ist die Basis für eine gesunde Körperhaltung. Leider gehen wir – vor allem barfuß – viel zu wenig; so verkümmern die Muskeln und die Gelenke  knicken regelrecht ein. Die häufigste Form der Fußfehlstellung ist der Knickfuß (Überpronation), meistens in Kombination mit einem Plattfuß. Das erkennt man daran, dass der Innenknöchel immer weiter nach innen und unten rutscht. 

Das Trampolintraining – insbesondere barfuß – stärkt die Fuß- und Knöchelmuskulatur gezielt. Die beim Einsinken in die Matte auftretende Verformungen aktivieren reaktiv den Muskeln-Bandapparat und steigern somit die Spannkraft und Stabilität des Fußes.

Wenn Sie einen behandlungsbedürftigen Knickfuß haben, sollten Sie sich für die zu Ihrem Gewicht passende Seilringstärke aus der Spalte «Power Training» entscheiden, um das Einknicken beim Training zu minimieren und während des Trainings Sportschuhe tragen, um den Druck über die Schuhsohle auf den gesamten Fuß zu verteilen. Wenn sich durch regelmäßiges Training der Knickfuß zurück gebildet hat, können Sie auf weichere Seilringe wechseln.

Garantie auf die Seilringe

bellicon garantiert Ihnen als Privatnutzer 6 Monate Mindestnutzungsdauer auf die Seilringe, obwohl es sich dabei um Verschleißteile handelt. Bitte kontaktieren Sie uns unter info@bellicon.de, falls Sie den Eindruck haben, dass Ihre Seilringe sich unverhältnismäßig schnell abnutzen.

Für den Fall, dass Sie Ihr bellicon® mit gemischten Seilringstärken ausgestattet haben, können wir diese Garantie leider nicht gewähren, da die stärkeren Seilringe dabei wesentlich stärker beansprucht werden und sich daher auch schneller abnutzen.      

Mehr zum Thema Garantie lesen Sie hier

PFLEGEWEISE

bellicon® Seilringe unterliegen durch ihre enorme Elastizität auch besonders hohen Verschleißkräften. Ein Material, dass im Training ständig auf bis zu 250 % der Ursprungslänge gedehnt wird, muss schon eine Menge Reibung aushalten können. Dazu sind unsere Seile bestens gerüstet, denn es kommen innen wie außen nur die hochwertigsten Materialien zum Einsatz. Trotzdem ist es – wie beispielsweise bei den Sohlen Ihrer Schuhe oder bei Autoreifen – unvermeidlich, dass die Seile irgendwann abnutzen.

Damit Sie auf Ihrem bellicon® stets gleichmäßig harmonisch und dynamisch schwingen, empfehlen wir privaten Nutzern (je nach Nutzung) die Seilringe spätestens alle ca. 18 bis 24 Monate auszutauschen; spätestens aber dann, wenn folgende Verschleißanzeichen sichtbar werden: Die Umflechtung der Gummiseile ist durchgerieben oder Sie schwingen bis zum Fußboden durch.

Da die Reibung der Seile immer an den Auflagepunkten an Rahmen und Mattenhaken am höchsten ist, können Sie die Haltbarkeit der Gummiseile spürbar erhöhen, indem Sie die Seile alle paar Wochen etwas weiter drehen, so dass andere Stellen in Kontakt mit den Auflagepunkten kommen.

Lassen Sie Ihr bellicon® nicht über längere Zeit in der prallen Sonne oder im Regen stehen. Beides beschleunigt die Alterung der Gummiseile unnötig. Bei Temperaturen deutlich unter 10 Grad Celsius lässt die Elastizität des Gummis spürbar nach und der Verschleiß nimmt zu.

Zum Reinigen, wischen Sie die Seile nur mit einem feuchten Lappen ohne Zusatz von Reinigungsmitteln oder Chemikalien ab. Bei Ihrem Training können, je nach Trainingsintensität, Abriebspuren am Rahmen entstehen. Solche Abriebspuren sollten in regelmäßigen Abständen mit einem weichen Schwamm und ggf. Seifenlauge vom Rahmen entfernt werden, damit sich der Verschleiß nicht dadurch erhöht. 

Machen Sie einen Sprung auf ein neues Fitness-Level. Bestellen Sie Ihr bellicon® noch heute!