Ein aktiver Stoffwechsel - 5 wichtige Fragen und Antworten

Laura Kuhlen 16.09.2015
Der Stoffwechsel ist lebenswichtig für den Menschen

Der Stoffwechsel ist lebenswichtig für den Menschen. Doch was genau ist das eigentlich und wieso will ihn jeder anregen?

Was ist eigentlich der Stoffwechsel?

Als Stoffwechsel, oder Metabolismus, werden alle chemischen Vorgänge im Körper bezeichnet. Durch die Nahrung gelangen Nährstoffe wie Kohlenhydrate, Eiweiße oder Fette in den Körper, die dann verwertet, umgewandelt oder gespeichert werden. Dies geschieht bei einer Temperatur von 36 -37 Grad innerhalb der Zellen und wird als Stoffwechsel bezeichnet. Das Ziel ist die Energiegewinnung aus den zugeführten Nährstoffen, für den Erhalt der Körperfunktionen. Dazu zählen die Atmung, die Körperfunktion oder auch die Verdauung. Der Stoffwechsel ist kein fester Prozess, der immer gleich abläuft. Er wird von vielen Faktoren wie dem Alter, der Größe oder dem Geschlecht beeinflusst. Ab dem 40. Lebensjahr verlangsamt der Stoffwechsel um bis zu 15 Prozent. Das hängt mit der Abnahme der Muskelmasse zusammen, die oft schon ab dem 30. Lebensjahr stattfindet. Auch die Temperatur oder die Bewegungsintensität sind bei der Umwandlung von Stoffen relevant.

Wer oder was spielt im Stoffwechsel eine Rolle?

In einem Stoffwechselprozess haben verschiedene Organe unterschiedliche Funktionen. Die wichtigsten werden im Folgenden erklärt:

Die Leber: Das zentrale Stoffwechselorgan ist die Leber. Als Entgiftungsorgan ist sie für den Abbau und die Ausscheidung von Schadstoffen zuständig. Bevor die Nährstoffe aus dem Darm in den Blutkreislauf gelangen, werden sie vorher in den Leberzellen verarbeitet oder zersetzt. Durch falsche Ernährung oder einen erhöhten Medikamenten- und Alkoholkonsum wird die Leber geschädigt und führt damit auch zu Stoffwechselerkrankungen. Auch wenn sie sich selbst regeneriert, kann es bei einer Überlastung zum Versagen kommen. Um die Leber zu unterstützen, ist viel Flüssigkeit wichtig, dadurch werden die Giftstoffe schneller aus dem Körper transportiert. Bitterstoffe, wie sie beispielsweise in Kaffee oder Löwenzahn enthalten sind, wirken stimulierend auf das Entgiftungsorgan.



Die Haut: Das größte Stoffwechselorgan ist die Haut. Bei einem erwachsenen Menschen ist sie bis zu zwei Quadratmeter groß und bis zu zehn Kilogramm schwer. Als unser Schutzschild schützt sie uns vor äußeren Schadstoffen und extremen Temperaturen. Im Stoffwechselprozess übernimmt sie mithilfe der Schweiß- und Talgproduktion das Ausscheiden von Stoffwechselprodukten, schädlichen Stoffen und Salzen. Menschen mit einem langsamen Stoffwechsel neigen daher zu einer trockenen und rauen Haut. Da sie ein Ausscheidungsorgan ist und die Nieren entlasten kann, ist sie anfällig für Krankheiten wie Akne, Ekzeme oder Irritationen.



Die Verdauung: Die Verdauung gilt als Voraussetzung für den Metabolismus und beginnt schon im Mund. Die Nährstoffe müssen erst in ihre Einzelbestandteile zerlegt werden, um dann im Stoffwechsel verwertet werden zu können. Eine weitere Aufgabe der Verdauung ist der Abbau der Nährstoffe. Nicht verwertbare Nahrungsbestandteile werden wieder ausgeschieden.



Die Muskeln: Der Stoffwechsel ist umso aktiver, je mehr Muskeln es im Körper gibt. Die Muskeln sind damit auch der Aktivator des Metabolismus. Selbst im Ruhezustand werden Nährstoffe in Energie umgewandelt und die Fettverbrennung steigt. Das Schlüsselwort heißt hier: Grundumsatz. Als Stoffwechselrate beschreibt er die Energiemenge, welche im Ruhezustand für die Aufrechterhaltung der Körperfunktionen verbraucht wird. Muskulöse und durchtrainierte Menschen haben einen höheren Grundumsatz, da die Masse ihrer Muskeln, selbst im Ruhezustand, mehr Energie verbraucht. Doch nicht jeder muss aussehen wie Arnold Schwarzenegger in seinen besten Zeiten, um dem Stoffwechsel einen Schubs zu geben. Bereits nach einem zehnminütigen Training auf dem bellicon® läuft der Stoffwechsel anschließend noch bis zu 24 Stunden auf Hochtouren nach. Energielieferanten wie Zucker und Fett werden verbrannt, Sauerstoff wird verwertet und Muskeln werden aufgebaut – fit im Schlaf gewissermaßen.



Der Blutkreislauf: Der Blutkreislauf dient als Verteilungssystem des Stoffwechsels. Über den Kreislauf werden die Zellen im Körper mit Nährstoffen aus der Verdauung und Sauerstoff versorgt. Das Blut transportiert zudem die entstandenen Abfallprodukte zu den Ausscheidungsorganen. Es braucht etwa eine Minute, um den gesamten Kreislauf im Körper zu durchfließen. Regelmäßige Bewegung hilft, um die Blutgefäße vor gefährlichen Ablagerungen zu schützen. Der Blutfluss bleibt rege, wodurch die Versorgung aller Organe verbessert wird.

Träge, langsam oder schnell?

Der Stoffwechsel ist so individuell wie ein jeder von uns und die Aktivität des Metabolismus ist genetisch bedingt. Menschen mit einem langsameren Stoffwechsel haben einen niedrigeren Energieverbrauch und neigen daher zur schnelleren Gewichtszunahme. Sie fühlen sich oft träge und müde und leiden eher unter Verdauungsproblemen. Personen mit einem guten Stoffwechsel sind meist aktiver, haben häufiger Hunger und eine rege Verdauung. Da ihr Körper die zugeführte Energie schneller verbraucht, ist ihnen auch schneller warm. Und auch beim Geschlecht gibt es Unterschiede: Der Grundumsatz von Frauen ist fünf bis zehn Prozent niedriger als der von Männern. Diese verfügen grundsätzlich über einen aktiveren Stoffwechsel, da meist mehr Muskelmasse besteht.

Kann man mit dem bellicon® den Stoffwechsel anregen?

„Wie kann ich meinen Stoffwechsel anregen?“. Eine der häufigsten Fragen, wenn es um den Metabolismus geht, die immer in Verbindung mit einer schnellen Fettverbrennung gestellt wird. Der beste Weg zu einem aktiveren Stoffwechsel führt über ein Trampolin. Ok zugegeben, das ist vielleicht etwas übertrieben dargestellt. Fakt ist jedoch, dass regelmäßige Bewegung den Stoffwechsel anregt und die Fettverbrennung hochfährt. Je mehr Muskeln bestehen, umso aktiver ist der Stoffwechsel, selbst im Ruhezustand. Das Praktische bei einem Training auf dem bellicon®: Alle stoffwechselrelevanten Körperteile werden gleichzeitig angesprochen. Das Minitrampolin trainiert alle 638 Muskeln, die wiederrum den Grundumsatz erhöhen. Auf dem Trampolin wird jede Zelle in Schwingung versetzt. Die ständige Be- und Entlastung beim Springen und Schwingen erzeugt einen Zelldruckwechsel, das kurbelt wiederrum den Stoffwechsel an. Die regelmäßige Auf- und Ab-Bewegung fördert zudem die Zirkulation des Kreislaufsystems und verbessert die Verteilung der Nährstoffe. Mit dem bellicon® ist ein umfangreiches Bewegungsprogramm möglich, das den Metabolismus aktiviert und die Fettverbrennung anregt. Und ist dieser einmal in Bewegung gebracht, läuft er noch bis zu einem Tag nach. Zusätzlich macht das Trampolintraining einfach Spaß und bringt Entspannung in den stressigen Alltag.

Was ist eine Stoffwechselkur?

Gibt man den Begriff „Stoffwechselkur“ in die Suchmaschinenleiste ein, erhält man über 250.000 Ergebnisse. Viele davon versprechen in nur drei Wochen einen Gewichtsverlust von bis zu zehn Kilogramm. Seit Ende 2013 spukt dieser Trend verstärkt in den sozialen Netzwerken herum, meist sind es Vorher-Nachher-Bilder, auf denen junge Mädchen ihre Abnahme zeigen. Das ist auch oft das einzige Ziel der Teilnehmer. Mithilfe einer reduzierten Kalorienaufnahme von nur noch 850 Kalorien am Tag, soll der Stoffwechsel und damit die Fettverbrennung angeregt werden. Solch eine drastische Kalorienreduzierung kann ohne ärztliche Behandlung und Beaufsichtigung jedoch gefährlich werden und mehr Schaden als Nutzen bringen. Wie jede radikale Diät, sind auch diese drastischen Kuren nicht gesund und der eigentliche Sinn geht verloren.

Eine gesunde Stoffwechselkur soll langfristig zu mehr Energie und einem neuen Lebensgefühl helfen. Dafür wird der Stoffwechsel auf naturgemäße Weise angeregt, unterstützt von einem geeigneten Bewegungsprogramm. Die Reduzierung des Gewichts ist nur ein positiver Nebeneffekt. Bei der Umstellung des Stoffwechsels durch eine Kur, wird der Körper extrem gefordert. Die Veränderungen sind körperlich anstrengend und können in der ersten Woche Reaktionen wie Kopfschmerzen, Müdigkeit oder depressive Gefühle auslösen. Eine ärztliche Betreuung kann dann hilfreiche Tipps und Motivation geben. Vor dem Beginn einer Stoffwechselkur sollte jedem Teilnehmer das eigene Ziel bewusst sein. Jeder Körper, jeder Stoffwechsel und jede Behandlung ist unterschiedlich und eine individuelle Beratung ist ratsam. Auch der Kontakt zu anderen Teilnehmern kann bei einem körperlichen Tief motivieren. Während der Umstellung wird jedes Stoffwechselorgan beansprucht und braucht entsprechende Pflege. Von Leberwickeln, basischen Bädern für die Haut oder der entsprechenden Bewegung, jede Behandlung dient der naturgemäßen Aktivierung des Stoffwechsels. Mithilfe von hochwertigen Nahrungsergänzungsmittel wird der Körper stabilisiert und der Stoffwechsel angeregt. Diese Hilfsmittel gehören ebenso zu dem Prozess einer gesunden Umstellung, wie die anfänglichen Beschwerden. Der Zeitraum von 21 Tagen resultiert im Übrigen aus dem neurobiologischen Rhythmus des Körpers. Nach drei Wochen hat sich dieser an die neue Routine gewöhnt, der Stoffwechsel ist angeregt und der Einstieg zu einer langfristigen Lebensweise gegeben.

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