Fit am Arbeitsplatz – Bewegtes Büro mit bellicon

Laura Kuhlen 12.07.2015
Bewegtes Büro bei bellicon

17 Millionen Deutsche bezeichnen das Büro als ihren täglichen Arbeitsplatz. Dabei verbringen sie bis zu einem Drittel ihres Lebens sitzend vor dem Bildschirm. Was heute zum Alltag gehört, galt früher als Luxus. Der Gebieter saß, während der Dienstbote stand. Im alten Ägypten wurde die Thronbesteigung als Herrschaftsübernahme bezeichnet und verlieh damit eine Machtposition. Stühle waren ein Symbol für Ansehen und Einflussnahme und es gab sie daher nur in wohlhabenden Haushalten oder Herrschaftssitzen. Auch heute noch gilt Sitzen als Annehmlichkeit. Vorsitzende sind Entscheidungsträger und ein Sitz im Parlament ist begehrt. Man bietet sowohl Gästen als auch Schwangeren oder älteren Menschen höflich einen Sitzplatz an. Doch der menschliche Körper ist nicht für langes Sitzen gemacht.

Wir sitzen auf einem Pulverfass

Wer fit und gesund ist, der arbeitet besser und meist gerne. Doch das dauerhafte Sitzen in ungesunder Haltung macht uns krank. Eine längere Zeit ohne Bewegung verursacht nicht nur Beschwerden wie Rückenschmerzen, sondern fördert Volkskrankheiten wie Diabetes und Herzkreislaufstörungen. Forscher behaupten sogar: „Sitzen ist das neue Rauchen.“ Bei bellicon haben wir die Möglichkeit, auch im Stehen oder Schwingen zu arbeiten. Immer mehr Firmen entdecken das Konzept des bewegten Büros.

Nur kein Sitzfleisch ansetzen

Eine erwachsene Frau verbringt am Tag bis zu 7,5 Stunden im Sitzen und das nicht nur im Büro. Auch im Auto oder in der Bahn, im Wartezimmer, vor dem Fernseher oder beim Essen suchen wir nach der vermeintlichen Erholung. Männern sitzen täglich sogar eine Stunde mehr und Jugendliche kommen auf eine unglaubliche Stundenzahl von bis zu 9 Stunden.

Doch was passiert im Körper sobald wir uns hinsetzen?

1. Minute: Unmittelbar wenn wir uns setzen, verlieren die meisten unserer Muskel in den unteren Extremitäten, ihre Aktivität und verbrennen annähernd keine Kalorien mehr. Im Stehen kämen wir auf mehr als 40 Kalorien in der Stunde. Der Mangel an Bewegung, durch das pausenlose Sitzen, fördert somit Übergewicht. Die Muskeln, die nicht ausreichend gefordert werden, verlieren an Leistungsfähigkeit und werden langsam abgebaut. Altersbedingter Muskelabbau beginnt bereits ab dem 25. Lebensjahr und ist die häufigste Ursache für Stürze und Knochenbrüche. Regelmäßige Bewegung beugt dem Muskelschwund somit vor.

Nach 60 Minuten: Die Blutgefäße haben nun rund 50% ihres Volumens verloren, wodurch ihre Funktion sinkt und die Durchblutung eingeschränkt wird. Da im Sitzen die Blutgefäße abgedrückt werden, nimmt die Zirkulation in den Beinen ab und das Risiko für Thrombose steigt. Durch die verminderte Durchblutung werden Organe, wie das Herz oder Gehirn, nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff versorgt. Das fördert Herz-Kreislauferkrankungen und lässt unsere Gehirnfunktion sinken. Das Denken fällt uns schwer und wir werden müde.

Nach 5 Stunden: Der Blutzuckerspiegel steigt mit jeder Minute an. Forscher haben bei gesunden Testpersonen nach einer längeren Sitzphase ähnliche Blutzuckerwerte gemessen, wie bei Diabetikern. Der Körper kann die aufgenommene Energie in Form des Frühstücks oder Mittagsessens nicht ausreichend verbrennen. Täglicher Bewegungsmangel erhöht das Risiko einer Typ-2-Diabetes- und Herz-Kreislauf-Erkrankung um 18%.

Wir sitzen alle im gleichen Boot

Bedenklich ist: Die abgesessenen Stunden und damit verbundenen Schäden können nicht durch eine Stunde Sport am Abend ausgeglichen und wegtrainiert werden. Wie bei einer Schachtel Zigaretten, kann der verursachte Schaden nicht rückgängig gemacht werden. Was kann man also tun, um dem Tod durch Herumsitzen zu entgehen?

Bewegung im Büro mit dem bellicon®

Als Erstes: Aufstehen! Pro Stunde genügen schon fünf Minuten Bewegung, um die Risiken zu minimieren. Forscher bestätigen, dass mehrere kurze Pausen zwischendurch sogar besser sind, als eine längere. Der Weg zum Drucker, in die Teeküche oder zur Kollegin, der man eigentlich eine Email schreiben wollte, eignen sich um den Sitzplatz verlassen zu können.

Online-Fitnessstudios und YouTube bieten kurze Übungsvideos für eine bewegte Schreibtischpause an. Die 5-Minüter beschäftigen sich speziell mit der Rücken-, Nacken- und Schulterpartie und ermöglichen somit einen wichtigen Ausgleich an einem intensiven Arbeitstag.

Jede Gelegenheit nutzen. Der Gesprächspartner am Telefon bemerkt nicht, ob man währenddessen geht, steht oder schwingt. Durch die elastische Matte und Gummiseilringe, schont das bellicon® Mini-Trampolin auch im Stehen die Gelenke und Knochen und ermöglicht so eine längere Pause vom Sitzen.

Praktisch: Schreibtische mit elektrischer Höhenverstellung. Auf Knopfdruck fährt der Tisch auf die gewünschte Höhe, sodass im Stehen gearbeitet werden kann. Auch hier kommt wieder das bellicon® zum Einsatz. Einfach den Schreibtisch auf die gewünschte Höhe fahren und sich auf das Trampolin stellen. Schon Künstler und Schriftsteller wie William Shakespeare, Friedrich Schiller oder Leonardo Da Vinci arbeiteten an Stehpulten, denn die Bewegung förderte ihre Kreativität.

Unsere Online-Marketingagentur exito macht es vor. Die Firma aus Nürnberg, ermöglicht ihren Mitarbeitern sowohl kurze Pausen, als auch längere Workouts mit dem bellicon® zu absolvieren. Das Minitrampolin eignet sich im Büro besonders, denn es ist schnell aufgebaut und leicht wieder verstaut. Es bietet den Vorteil eines Gruppen- oder Einzeltrainings und bringt nicht nur die nötige Bewegung sondern auch jede Menge Spaß.



"Bekanntlich braucht man zum Denken einen Stuhl, auf dem man sitzt"

Mit dieser Behauptung lag der österreichisch-ungarische Schriftsteller Ödon von Horvath, Anfang des 19. Jahrhundert enorm falsch. Denn: Bewegung fördert die Kreativität und den Denkfluss. Schon einige Minuten sportliche Betätigung bringen wieder Bewegung ins Gehirn und erhöhen die Fähigkeit, Informationen schneller zu verarbeiten. Warum eine sportliche Pause das Gehirn wieder auf Hochtouren bringt, haben wir uns hier schon angeschaut: Kreatives Tief? Gönn dir eine sportliche Auszeit

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