Trainieren im Sommer

Laura Kuhlen 11.06.2015

Auch während der warmen Sommermonate möchten viele Sportler nicht auf Bewegung verzichten. Zudem rückt die Sommerfigur durch den einen oder anderen Grillabend mit Bier und Würstchen weiter weg. Ein Training im Sommer ist auf jeden Fall möglich, es gibt jedoch einige Dinge zu beachten.


Ein gesundes Maß an Bewegung

Experten raten, während einer Hitzewelle, von anstrengenden Workouts ab. Um den Körper vor Überhitzung zu schützen, müssen Herz und Kreislauf mehr arbeiten und es kommt schneller zu Kreislaufproblemen. Da das Herz bis zu 20 Schläge mehr schlägt, steigt der Puls. Es ist wichtig diesen im Auge zu behalten und notfalls das Training zu vermindern oder gar abzubrechen. Das bellicon® ist im Sommer der perfekte Begleiter zur Bikinifigur und ermöglicht es, auch an heißen Tagen fit zu bleiben. Bei starker Hitze reicht leichtes Schwingen oder Springen, ohne den Körper übermäßig zu belasten.

Trink dich fit

Schweiß kühlt den Körper. Eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr ist wichtig, damit der Körper nicht dehydriert. Ein hilfreicher Tipp ist, sich vor und nach dem Training zu wiegen, um den Flüssigkeitsverlust zu prüfen. Fruchtschorlen, mit einem Mischverhältnis von 1:3, ersetzen Mineralien, die der Körper durch das Schwitzen verloren hat. Mit Vorsicht zu genießen sind eiskalte Getränke, welche Magenschmerzen verursachen können und die körpereigene Wärmeproduktion ankurbeln.

„Bohre den Brunnen, ehe du Durst hast“. Nach diesem chinesischen Sprichwort sollten wir nicht nur im Sommer leben. Sobald der Körper Durst meldet, besteht schon ein Defizit des Wasserhaushaltes und um dies zu vermeiden, sollten über den Tag verteilt kleinere Mengen getrunken werden. Bis zu drei Liter sollte ein Sportler bei hohen Temperaturen trinken um Kopfschmerzen, Kreislaufproblemen und Flüssigkeitsmangel vorzubeugen.

Zur richtigen Zeit am richtigen Ort

Für ein intensives Training eignen sich besonders die kühlen Morgen- und Abendstunden. Da es abends länger dauert bis die Luft wieder abkühlt, empfiehlt sich besonders der frühe Morgen um zu trainieren. Schattige Orte eigenen sich für ein Training am Tag oder bei großer Hitze. Experten raten außerdem, vor dem Sport die Ozonwerte zu kontrollieren. Mit steigenden Temperaturen, steigt auch die Ozonkonzentration in der Luft und das eingeatmete Gas kann zu einer Schädigung der Atemwege und zu Beschwerden wie Kopfschmerzen oder Hustenreiz führen. Hier eignet sich wieder ein morgendliches Training, da zu diesen Uhrzeiten die Werte am geringsten sind. Erhöhte Werte beginnen ab 180 Mikrogramm und treten vor allem nachmittags zwischen 14 und 17 Uhr auf. Die Ozonkonzentration kann auf Online-Wetterportalen überprüft werden.

Sonnenschutz, Kopfbedeckung und atmungsaktive Funktionsbekleidung

Was klingt wie die Checkliste für den nächsten Wanderurlaub, unterstützt den Körper während eines Trainings. Besonders bei Hitze sind die richtige Kleidung und ausreichend Sonnenschutz unvermeidlich. Atmungsaktive Funktionskleidung unterstützt die Kühlung des Körpers, indem der Schweiß nach außen transportiert wird. Deshalb gilt die Regel: Je intensiver das Training, desto enger die Kleidung. Vor dem Training sollte leichter Sonnenschutz verwendet werden, der schnell einzieht und so nicht durch vermehrte Schweißproduktion von der Haut rutscht. Mützen und Kappen schützen zusätzlich die empfindliche Kopfhaut vor Sonnenbrand und Sonnenstich.

Vorsicht geboten

Nicht jeder kann und sollte bei Hitze trainieren. Besonders ältere Menschen leiden an heißen Tagen unter Kreislaufproblemen und Schwäche. Auch für Herz-Kreislauf-Patienten kann ein Training im Sommer gefährlich werden, da das Herz zusätzlich beansprucht wird. Im Allgemeinen gilt jedoch, dass für jeden, der sich in der Lage sieht zu trainieren, einem erfolgreichen Training im Sommer nichts mehr entgegensteht. Wer nicht sicher ist, sollte die Intensität des Trainings vorher mit dem Hausarzt besprechen.

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